JN58XA · Oberbayern
Amateurfunkstation DL3MXX
Ich funke seit 1991 – am liebsten in Contesten, in Morsetelegrafie und manchmal auch mit dem Rucksack auf einem Gipfel.
- Lizenz seit 1991
- Locator JN58XA
- DOK C01
- CW & SSB
Über den Operator
Seit über drei Jahrzehnten auf den Bändern
Angefangen hat alles 1991 mit dem Rufzeichen DG1RMP – damals noch mit einer selbstgebauten Antenne und viel Geduld beim Morselernen.
Über DL3RMA bin ich schließlich bei DL3MXX gelandet, und dabei ist es geblieben. Was sich in all den Jahren nicht geändert hat: der Moment, in dem sich aus dem Rauschen ein Rufzeichen schält, das man noch nie gehört hat. Dafür sitze ich auch heute noch nachts vor dem Empfänger.
Mein QTH liegt nahe München (JN58XA). Auf dem Dach stehen ein Kurzwellen-Beam und eine Vertikal – nichts Spektakuläres, aber genug, um in einem Contest-Wochenende mit zu machen. Zuhause bin ich im Ortsverband Vaterstetten (DOK C01); die meiste Zeit im Jahr höre ich mich allerdings in Morsetelegrafie durch die Bänder oder packe das Funkgerät ein und fahre in die Berge (wenn es die Zeit erlaubt).
- 1991Erste Lizenz als DG1RMP
- 3Rufzeichen: DG1RMP, DL3RMA, DL3MXX
- JN58XALocator nahe München
Steckbrief
- Rufzeichen
- DL3MXX
- Frühere Rufzeichen
- DG1RMP, DL3RMA
- Name
- Olaf
- Lizenziert seit
- 1991
- QTH
- nahe München, Oberbayern
- Locator
- JN58XA
- DOK
- C01 – Ortsverband Vaterstetten
- Betriebsarten
- Morsetelegrafie (CW), Sprechfunk (SSB)
- Vorlieben
- Conteste, Bergfunk (SOTA / GMA)
QSL – so erreicht mich Deine Karte
Ich bestätige jedes QSO. Am liebsten elektronisch über LoTW.
- Büro Über die QSL-Vermittlung des DARC
- LoTW (bevorzugt) Logbook of The World der ARRL; mein Log wird regelmäßig hochgeladen.
- ClubLog Aktuelle QSOs sind unter clublog.org/logsearch/DL3MXX abrufbar.
Station und Ausrüstung
Zuhause (JN58XA)
- Kurzwellen-Beam und Vertikalantenne auf dem Dach
- Transceiver: YAESU FT-991A
- Logbuchführung am Rechner, Upload nach LoTW und ClubLog
Portabel auf dem Berg
- Yaesu FT-817 als Rucksack-Station
- Leichte Vertikal auf Stativ, Drahtantennen für Kurzwelle
- Akku, Papierlog - mehr braucht es nicht
Das Hobby
Was Amateurfunk eigentlich ist
Ein weltweites Netz aus Menschen, die Funkverbindungen selbst herstellen – ohne Provider, ohne Vertrag, nur mit Technik, Antenne und einer Prüfung bei der Bundesnetzagentur.
Rund 60.000 Funkamateure gibt es in Deutschland, weltweit sind es fast drei Millionen. Jeder von ihnen hat ein persönliches Rufzeichen, das ihn eindeutig identifiziert – meines ist DL3MXX. Verständigt wird sich in Sprechfunk, in digitalen Betriebsarten und, nach wie vor sehr lebendig, in Morsetelegrafie. Gerade CW fasziniert mich: Ein paar Watt und ein Draht genügen oft für eine Verbindung über tausende Kilometer, wo Sprache längst im Rauschen untergeht.
Amateurfunk ist dabei kein reines Technikhobby. Es geht ums Ausprobieren, ums Selberbauen, um Notfunk – und vor allem um die Leute am anderen Ende. Manche Verbindungen dauern zehn Sekunden, andere werden zu Freundschaften über Jahrzehnte.
SOTA & GMA
Ich wandere gern. Und ich funke gern.
Bergfunk ist die naheliegende Verbindung aus beidem: Funkausrüstung in den Rucksack, hinauf auf den Gipfel – und von dort Verbindungen in halb Europa.
Die Idee stammt aus England und Wales, wo „Summits on the Air“ 2002 startete. Im April 2012 kam mit dem „German Mountain Award“ ein deutsches Pendant dazu, das auch kleinere Erhebungen ab hundert Metern einbezieht; seit 2015 heißt es „Global Mountain Activity“ und gilt weltweit. Beide Programme funktionieren gleich: Wer einen gelisteten Gipfel zu Fuß erreicht und von dort aus Funkbetrieb macht, sammelt Punkte – für sich und für alle, die ihn arbeiten.
Am schönsten daran ist die Mischung. Erst zwei, drei Stunden bergauf, dann Antenne aufbauen, und plötzlich rufen zwanzig Stationen gleichzeitig, weil sich der Gipfel im Cluster herumgesprochen hat. Danach Brotzeit, Aussicht, Abstieg. Ein Hobby, das einen an Orte bringt, an die man sonst nicht käme – und das mit fünf Watt aus dem FT-817 erstaunlich weit trägt.
Contest
Ein Ziel: so viele Verbindungen (oder Punkte) wie möglich
Conteste sind der sportliche Teil des Hobbys – und der Grund, warum bei mir an manchen Wochenenden das Licht im Shack gar nicht ausgeht.
Über das Jahr verteilt gibt es eine ganze Reihe von Contesten, die ich mir nicht entgehen lasse: vom WAE über den CQ World Wide DX bis zur IARU HF World Championship, bei der die deutsche Mannschaft unter dem Rufzeichen DA0HQ an den Start gehe. Dazu kommen VHF-Wettbewerbe wie der Marconi CW Contest und noch etliche mehr. Ich nehme einfach gern teil – der Ehrgeiz, in kurzer Zeit so viele Verbindungen 8oder Punkte) wie möglich zu machen, macht mir jedes Mal wieder richtig Spaß.
Logbuch
Die letzten QSOs
Die zehn zuletzt gearbeiteten Verbindungen, live aus dem Clublog-Logbuch.
Aktuelle QSOs sind unter clublog.org/logsearch/DL3MXX abrufbar.
QSL-Karten
Papier, das eine Verbindung beweist
Auch im Zeitalter von E-Mail und Onlinelogs schickt man sich nach einer Funkverbindung eine Karte. Sie bestätigt, dass das QSO tatsächlich stattgefunden hat – und sie erzählt nebenbei etwas über die Station dahinter.
Meine Karten aus vier Jahrzehnten.
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DL3MXX Aktuelle Karte · „German Amateur Radio Station“ mit Blick auf DF0HQ -
DL3RMA Ilmenau Contest Club, Station DF0HQ (ex Y34K) · (Endlich A-Lizenz) -
DG1RMP Ilmenau Contest Club, Station DF0HQ (ex Y34K) -
DG1RMP Aller erste QSL Karte · DOK Y11, Locator JO62OJ
Kontakt
Schreibe mir
Fragen zu einem QSO, zu einer Aktivierung oder einfach so – ich antworte gern. Am schnellsten geht es per E-Mail.
dl3mxx [at] darc [dot] de
Wo Du mich sonst findest
- QRZ.com – Stationsprofil DL3MXX
- ClubLog – Logsuche
- LoTW – Logbook of The World
- APRS.fi – Positionsdaten (sofern aktiv)
Auf den Bändern: meist in CW zwischen 3,5 und 28 MHz, in Contesten auch in SSB.